Freiwillige Feuerwehr Langengeisling, Alte Römerstraße 180 in 85435 Langengeisling
Bild von links: 1. Kommandant Johann Pichlmaier 2. Kommandant Jürgen Mesz 2. Vorstand Max Tauber     Schriftführer Martin Lex 1. Vorstand Karl Patzelt     Kassier Martin Zehetmair
Notruf 112
Der Verein der Freiwillige Feuerwehr Langengeisling unterstützt die aktive Feuerwehr durch die Bereitstellung aktiver Mitglieder, Organisation von Festen, Aktivitäten und Ausflügen und nicht zuletzt auch finanziell. Ein kurzer Überblick über unsere Feuerwehr: Gründungsdatum: 10.Oktober 1875 Die aktuelle Führung: Mitgliederstand am 01.01.2019: Gesamt: 172 davon 46 Aktive, 10 Jugendliche, 4 Ehrenmitglieder und 111 Passive Geschichte: 1875:     Laut     Gründungsurkunde     die     1899     vom     Bayrischen-Feuerwehr-Verband ausgestellt   wurde   ist   die   Feuerwehr   bereits   am   10.   Oktober   1875   gegründet   worden. Aus   dieser   Zeit   ist   ein   Kassenbuch   vorhanden,   das   sehr   interessante   Vergleiche   zur heutigen   Zeit   ermöglicht.   So   wurde   z.B.   für   das   Fernbleiben   von   der   Übung   eine Strafe   von   3   Mark   festgesetzt   und   das,   obwohl   man   1898   für   7,80   Mark,   39   Liter   Bier kaufen   konnte.   Diese   Strafe   war   jedoch   harmlos   im   Vergleich   zu   manch   anderen Feuerwehren, wo dies mit bis zu 14 Tage Haft geahndet wurde. 1895-1900:   Welche   Gerätschaften   damals   verwendet   wurden   lässt   sich   anhand   des seit   1895   existierenden   Protokoll-   und   Tagebuchs   ermitteln.   Zu   den   Übungen   wurde hier   des   öfteren   bemerkt:   "Es   wurde   Fuß-   und   an   den   Geräten   exerziert.".   Weiter heißt   es   in   einer   Eintragung   von   1899   anlässlich   eines   Brandes   in   der   Fischers- Wohltätigkeits-Stiftung:   "...Bei   dem   Brand   in   Erding   verunglückte   der   Steiger   Jakob Klinger   dadurch,   dass   er   beim   Aufsteigen   in   die   Maschine   ausglitt   und   ihm   ein   Rad über   die   rechte   Zehe   ging   und   die   selbe   quetschte.".   Welche   Maschine   hier   gemeint war    wird    bei    einer    weiteren    Eintragung    aus    dem    Jahre    1900    deutlich.    Damals brannte   es   am   10.   Oktober   in   Altham.   Auch   die   Feuerwehr   Erding   war   gekommen und   so   konnte   mit   beiden   Maschinen,   einer   Druckspritze   und   einer   Saugdruckspritze, welche   das   Wasser   von   der   200   m   entfernten   Sempt   durch   den   Wasserzubringer erhielten,   gelöscht   werden.   Die   Langengeislinger   Wehr   war   also   im   Besitz   einer Druckspritze . 1901   Am   16.   Juni   1901   wurde   das   25-jährige   Gründungsjubiläum   mit   Fahnenweihe begangen.   Der   Festablauf   war   damals   in   etwa   identisch   mit   dem   Ablauf   heutiger Feste.   Die   Fahne   aus   dieser   Zeit   ist   leider   nicht   mehr   vorhanden,   jedoch   existiert   ein Bilddokument,   das   den   Festverein   mit   Fahne   zeigt.   1913   Im   Zuge   der   Elektrifizierung entstand   eine   neue   Art   von   Brandgefahr,   durch   die   Versorgung   der   Häuser   mit elektrischem    Strom.    Erstmals    wird    von    einem    Brand    durch    Kurzschluss    1913 berichtet.    Dabei    brannte    das    Wohnhaus,    samt    Stallung    und    Werkstatt,    des Wagnermeisters    Johann    Zehetmair    nieder.    Das    Vieh    und    ein    großer    Teil    des Inventars    konnte    gerettet    werden.    1939-1945    Die    Kriegsjahre    des    2.    Weltkriegs waren   auch   für   die   Feuerwehrmänner   besonders   schwierig.   Da   die   jüngeren   Männer einrücken     mussten,     wurde     auf     die     älteren     Jahrgänge     zurückgegriffen.     Die Löscharbeiten   waren   damals   schwierig,   weil   erst   am   5.   Mai   1944   eine   Motorspritze Marke   Brüner   vorhanden   war,   welche   leihweise   von   der   Kreisleitung   Erding   zur Verfügung   gestellt   wurde   und   deren   Handhabung   erst   geübt   werden   musste.   Bis   zu diesem   Zeitpunkt   war   immer   noch   der   handbetriebene   Pumpenwagen   im   Einsatz. Die   Jahre   ´44   und   ´45   berichten   von   Tieffliegern   und   Brandbomben.   Das   Kriegsende kam    für    die    Langengeislinger    am    1.    Mai    1945,    mit    dem    Einzug    amerikanischer Truppen    ins    Dorf.    1948    Im    Jahre    1948    feierte    die    Feuerwehr    wieder    eine Fahnenweihe.   Das   Fest   fand   an   einem   Sonntag   statt.   Tags   war   Glockenweihe   für zwei   Glocken   der   St.   Martinskirche.   Dies   war   das   erste   größere   Fest,   eine   Woche nach   der   Währungsreform.   Da   es   beim   Wirt   Fleisch,   Schweinswürst   und   Aufschnitt gab,    war    der    Andrang    sehr    groß.    Noch    dazu    war    das    ganze    Wochenende herrlichstes   Wetter,   so   dass   bereits   am   Samstag   soviel   verkauft   wurde,   dass   für   die Fahnenweihe    am    Sonntag    extra    noch    ein    Stier    geschlachtet    werden    musste. Patenverein war die Feuerwehr Eitting. 1953:     In     den     Nachkriegsjahren     wurde     im     Mai     1953     ein     3/4     t     Opel     Blitz Pritschenwagen   angeschafft   und   mit   Sitzbänken,   einer   großen   Haspel   und   einer Anhängervorrichtung,    für    die    Motorspritze,        umgebaut.    Im    Juni    1956    wurde    die Motorspritze   durch   eine   andere   der   Marke   Ziegler   ersetzt.   1957   Im   Spätherbst   war Umzug   aus   dem   alten   Feuerwehrhaus   am   Kirchplatz,   bei   der   Gemeindewaage,   in das   neu   erbaute   Feuerwehrhaus   an   der   Sempt.   Besondere   Anerkennung   und   Lob wurde    der    Terrasse    zur    Sempt,    die    zum    Schlauchwaschen    diente    und    dem Schlauchturm    ausgesprochen.    1964    In    diesem    Jahr    wurde    das    erste    richtige Löschfahrzeug, ein LF8 der Marke Opel Blitz mit angebauter Pumpe, angeschafft. 1980:   Das   Jahr   1980   war   gekennzeichnet   durch   eine   Serie   von   Bränden,   die   so manche   Gemeinsamkeit   aufwiesen.   Der   erste   Brand   war   in   der   Nacht   zum   1.   Mai   um 1   Uhr.   Dabei   brannte   der   Pfarrstadl   lichterloh.   Weil   der   alte   Teil   leer   stand,   konnte der    Brand    schnell    gelöscht    werden.    Das    Gebäude    erlitt    jedoch    beträchtlichen Schaden.   Am   8.   Juni   brannte   es   erneut,   wiederum   um   1   Uhr   Nachts.   Dieses   mal   war der   Pfanzeltwirt-Stadl   Hinten   und   Vorn   zu   gleicher   Zeit   in   Brand   geraten.   Durch   die Größe   des   Objekts   musste   die   ganze   Nacht   hindurch   gelöscht   werden.   Am   26.   Juni um   2   Uhr   Nachts   brannte   es   zum   dritten   mal.   Diesmal   brannte   Stroh   in   der   Unterfahrt des   landwirtschaftlichen   Anwesens   Samberger.   Bei   allen   drei   Bränden   wurde   von Brandstiftung   ausgegangen.   Der   Brandstifter   wurde   kurze   Zeit   später   gefasst.   1981 Ende     des     Jahres     1981     bekam     die     Feuerwehr     ein     neues     Löschfahrzeug, Typbezeichnung „LF 8 verstärkt“. Die     offizielle     Übergabe     erfolgte     am     19.12.81     durch     Bürgermeister     Vogt. Anschließend   folgte   die   kirchliche   Segnung   durch   Herrn   Pfarrer   Goldes.   Bei   einem gemeinsamen   Mittagessen   beim   Pfanzeltwirt   fand   die   Feierlichkeit   ein   gemütliches Ende. 1984:   In   der   Pfarrkirche   wurde   am   14.   Januar   die   neu   renovierte   Fahne   von   1948 geweiht.   Wieder   in   einen   ordentlichen   Zustand   wurde   sie   von   einer   Fahnenstickerei in    Koburg    gebracht.    1985    Seit    der    Generalversammlung    1985    gibt    es    einen Feuerwehrverein.    Ziel    der    damaligen    Vereinsgründung    war,    dass    ausscheidende Aktive   weiterhin   als   passives   Mitglied   der   Feuerwehr   verbunden   bleiben   konnten. 1988-1994   Bereits   im   November   1988   war   klar,   dass   das   alte   Feuerwehrgerätehaus für   den   Feuerwehrdienst   nicht   mehr   tauglich   war.   Der   damalige   Kommandant   Eibl verwies    auf    den    schlechten    und    feuchten    Zustand    des    alten    Gerätehauses    mit Standort   an   der   Sempt,   worunter   auch   das   Fahrzeug   zu   leiden   hat.   Insbesondere bemängelte   er,   dass   es,      mit   Ausnahme   der   Sempt   keine   sanitären   Einrichtungen gibt. Die   Einweihungsfeier   war   im   Oktober   1994,   gefolgt   von   einem   Tag   der   offenen   Tür mit   Bewirtung.   Eingeladen   war   auch   die   Fliegerhorstfeuerwehr,   die   mit   einem   TLF 8000   gekommen   war   und   dieses   vorführte.   Die   Wucht   des   Wasserstrahls   war   dabei so   hart,   dass   es   bei   geparkten   Auto   die   Frontscheibe   eindrückte.   1996   Das   Jahr   war geprägt   vom   120jährigen   Gründungsfest   mit   Fahnenweihe.   Im   Mai   war   Patenbitten bei   den   Kameraden   aus   Erding   im   Unteroffiziersheim.   Am   1.   Juni   wurde   dann   das Zelt   aufgestellt.   Von   den   Jetzendorfer   Hinterhofmusikanten   bis   Nirwana   war   alles geboten   und   das   Wetter   war   fast   schon   zu   schön.   Vom   Mittwoch   bis   Sonntag   wurde gefeiert. Der    Festgottesdienst    mit    Weihe    der    neuen    Fahne    fand    am    Sportplatz    statt. Anschließend   war   noch   ein   Festumzug   durch   Langengeisling,   bei   dem   auch   einige alte Feuerwehrgerätschaften zu bestaunen waren. 2000:    Weihe    des    neuen    Mehrzweckfahrzeugs,    ein    MB    Sprinter,    durch    Pater Joachim.   Das   Fahrzeug   soll   vor   allem   Material   zur   Verkehrsabsicherung   mitführen und   dazu   beitragen,   dass   keiner   der   Feuerwehrmänner   mit   seinem   Privatfahrzeug zur Einsatzstelle fahren muss. 2001:   Im   kleinen   Kreis   wird   das   125jährige   Gründungsfest   begangen.   Ab   18.00   Uhr hagelt   es   so   stark,   dass   wir   zum   Kellerauspumpen   im   Erdinger   Stadtgebiet   alarmiert wurden.   14   Mann   rückten   aus,   während   der   Rest   der   Mannschaft   sich   weiter   um   die Verpflegung    des    vollen    Feuerwehrhauses    kümmerte.    Im    Oktober    beginnt    in Langengeisling   die   Einführung   der   Funkwecker   mit   zehn   Geräten.   2002   Mit   sieben Mann   unserer   Wehr   im   Mehrzweckfahrzeug   ging   es   im   Konvoi   nach   Dessau   zur Hochwasserbekämpfung.   In   Dessau   angekommen   wurde   Quartier   in   einer   Schule bezogen.   Erst   am   zweiten   Tag   wurden   wir   eingesetzt   zur   Dammverstärkung.   Als   der Damm   in   Dessau   andernorts   brach   fuhren   wir   weiter   zum   nächsten   Ort   um   zu   helfen, bevor   es   wieder   nach   Hause   ging.   2003   Durch   einen   tragischen   Unfall   verlieren   wir unseren     aktiven     Kollegen     Stephan     Greul,     der     auf     dem     Einsatzweg     zur Nachalarmierungsstelle   tödlich   verunglückte.   2005   Ein   Defibrillator   wird   angeschafft, vor    allem    zum    Eigenschutz,    aber    auch    für    Notfälle    die    im    Umkreis    um    das Feuerwehrhaus   statt   finden   ist   der   Einsatz   denkbar.   Dadurch   werden,   zusätzlich   zu den   Erste   Hilfe   Kursen,   jährliche   Defibrillatorschulungen   nötig.   2006   Am   jährlichen Florianstag   wurde   der   neue   Geräteanhänger   übergeben.   Nach   der   Segnung   durch Herrn Hartmann war zum Weißwurstfrühschoppen eingeladen. 2009:   Am   15.   Mai   war   Übergabe   des   neuen   Feuerwehrfahrzeugs   HLF   20-16   mit Mercedes     Fahrgestell     und     Aufbau     der     Firma     Lentner,     wodurch     nun     auch Langengeisling   erstmals   ein   wasserführendes   Fahrzeug   hat.   Die   Ausrüstung   ist   so umfangreich,   dass   man   mit   diesem   Fahrzeug   für   jegliche   Art   von   Einsatz,   sowohl Brände    als    auch    THL,    gerüstet    ist.    Die    im    Fahrzeug    befindlichen    Gerätschaften ziehen    umfangreiche    Schulungsmaßnahmen    und    Übungen    der    Mannschaft    nach sich. Im   Oktober   wird   zum   ersten   mal   in   Langengeisling   die   Ausbildung   zum   Truppmann Teil   II   mit   Erfolg   durchgeführt.   Ziel   dabei   ist   es   die   Grundausbildung   vom   Truppmann Teil   I   und   Teil   II   bis   zum   Truppführer   komplett   vor   Ort   in   Zusammenarbeit   der   drei Feuerwehren    der    Stadt,    Altenerding,    Erding    und    Langengeisling    absolvieren    zu können. 2010:   Mitte   Februar   ging   es   für   die   Geislinger   Feuerwehrlehr   erstmals   zum   Skifahren nach   Alpach.   Der   Bus   war   mit   ca.   45   Leuten   gut   voll,   das   Skigebiet   war   für   Anfänger wie   Könner   bestens   geeignet.   Ein   besonderes   und   heut   zu   Tage   seltenes   Fest   durfte unsere    Feuerwehr    am    27.06.2010    mitgestalten    und    mitfeiern,    als    unser    aktives Mitglied Richard Greul im Dorf seine Primiz feierte. Ein   sehr   gelungenes   Fest,   das   gesamte   Dorf   war   geschmückt,   die   Primizbögen   am Zeltplatz   beim   Reißer,   in   Eichenkofen   zur   Kirche   und   am   Festgottesdienstplatz   auf der      Pfanzeltwiese,      zwischen      Kindergarten      und      neuem      Friedhof,      waren beeindruckend.   Endlich   war   schönstes   Wetter,   nachdem   es   beim   Zeltaufstellen   und beim   Weinfest   so   stark   und   langanhaltend   geregnet   hatte,   dass   der   Parkplatz   in   der Wiese    nicht    mehr    benutzbar    war.    Die    Feuerwehr    übernahm    unter    anderem    die Tätigkeiten    zur    Verkehrsleitung    und    Parkplatzdienst    und    war    natürlich    mit    einer Fahnenabordnung   am   Festtag   vertreten.   2011   Da   viele   das   Leistungsabzeichen   für die   Gruppe   im   Löscheinsatz   bereits   bis   zur   letzten   Stufe   absolviert   haben,   wird   im Juni    die    erste    Leistungsprüfung    für    Hilfeleistung    abgelegt,    an    der    drei    Gruppen teilnehmen. Anschließend fand das Aktivenfest statt. Das   Jahr   2013:   war   geprägt   vom   Hochwassereinsatz   am   Fehlbach   (Saubach).   Die Häuser   an   der   Erdingerstraße   und   Fehlbachstraße   waren   stark   betroffen,   vielen   lief der    Keller    komplett    voll.    Ab    Sonntag    2.6.    17.00    Uhr    war    Dauereinsatz    bis    zum Dienstag. Am Mittwoch wurde aufgeräumt und alles wieder einsatzklar gemachen. 2014:   wurde   federführend   von   unserem   2.   Kommandanten   Mesz   in   Zusammenarbeit mit     der     Firma     Huber     aus     Erding     ein     Prototyp     für     eine     automatisierte Sandsackfüllanlage in Angriff genommen und umgesetzt. Aktuell    wird    über    einen    Erweiterungsbau    des    Feuerwehrhauses    beraten,    da    die Platzverhältnisse    nicht    mehr    den    Anforderungen    der    Unfallverhütungsvorschriften entsprechen.
Der Verein
Notruf 112
WILLKOMMEN BEI DER
     Freiwillige Feuerwehr Langengeisling, Alte Römerstraße 180 in 85435 Langengeisling
Der        Verein        der        Freiwillige        Feuerwehr Langengeisling    unterstützt    die    aktive    Feuerwehr durch      die      Bereitstellung      aktiver      Mitglieder, Organisation       von       Festen,       Aktivitäten       und Ausflügen und nicht zuletzt auch finanziell. Ein kurzer Überblick über unsere Feuerwehr: Gründungsdatum: 10.Oktober 1875 Die aktuelle Führung: Mitgliederstand am 01.01.2019: Gesamt:   172   davon   46   Aktive,   10   Jugendliche,   4 Ehrenmitglieder und 111 Passive
Der Verein
Bild von links: 1. Kommandant Johann Pichlmaier 2. Kommandant Jürgen Mesz 2. Vorstand Max Tauber     Schriftführer Martin Lex 1. Vorstand Karl Patzelt     Kassier Martin Zehetmair
Geschichte: 1875:    Laut    Gründungsurkunde    die    1899    vom Bayrischen-Feuerwehr-Verband   ausgestellt   wurde ist   die   Feuerwehr   bereits   am   10.   Oktober   1875 gegründet     worden.     Aus     dieser     Zeit     ist     ein Kassenbuch    vorhanden,    das    sehr    interessante Vergleiche   zur   heutigen   Zeit   ermöglicht.   So   wurde z.B.    für    das    Fernbleiben    von    der    Übung    eine Strafe   von   3   Mark   festgesetzt   und   das,   obwohl man    1898    für    7,80    Mark,    39    Liter    Bier    kaufen konnte.    Diese    Strafe    war    jedoch    harmlos    im Vergleich    zu    manch    anderen    Feuerwehren,    wo dies mit bis zu 14 Tage Haft geahndet wurde. 1895-1900:       Welche       Gerätschaften       damals verwendet   wurden   lässt   sich   anhand   des   seit   1895 existierenden   Protokoll-   und   Tagebuchs   ermitteln. Zu   den   Übungen   wurde   hier   des   öfteren   bemerkt: "Es   wurde   Fuß-   und   an   den   Geräten   exerziert.". Weiter    heißt    es    in    einer    Eintragung    von    1899 anlässlich      eines      Brandes      in      der      Fischers- Wohltätigkeits-Stiftung:     "...Bei     dem     Brand     in Erding    verunglückte    der    Steiger    Jakob    Klinger dadurch,   dass   er   beim   Aufsteigen   in   die   Maschine ausglitt   und   ihm   ein   Rad   über   die   rechte   Zehe   ging und   die   selbe   quetschte.".   Welche   Maschine   hier gemeint   war   wird   bei   einer   weiteren   Eintragung aus   dem   Jahre   1900   deutlich.   Damals   brannte   es am   10.   Oktober   in   Altham.   Auch   die   Feuerwehr Erding   war   gekommen   und   so   konnte   mit   beiden Maschinen,       einer       Druckspritze       und       einer Saugdruckspritze,    welche    das    Wasser    von    der 200        m        entfernten        Sempt        durch        den Wasserzubringer   erhielten,   gelöscht   werden.   Die Langengeislinger   Wehr   war   also   im   Besitz   einer Druckspritze. 1901    Am    16.    Juni    1901    wurde    das    25-jährige Gründungsjubiläum    mit    Fahnenweihe    begangen. Der   Festablauf   war   damals   in   etwa   identisch   mit dem   Ablauf   heutiger   Feste.   Die   Fahne   aus   dieser Zeit    ist    leider    nicht    mehr    vorhanden,    jedoch existiert   ein   Bilddokument,   das   den   Festverein   mit Fahne    zeigt.    1913    Im    Zuge    der    Elektrifizierung entstand   eine   neue   Art   von   Brandgefahr,   durch die     Versorgung     der     Häuser     mit     elektrischem Strom.    Erstmals    wird    von    einem    Brand    durch Kurzschluss    1913    berichtet.    Dabei    brannte    das Wohnhaus,    samt    Stallung    und    Werkstatt,    des Wagnermeisters    Johann    Zehetmair    nieder.    Das Vieh    und    ein    großer    Teil    des    Inventars    konnte gerettet   werden.   1939-1945   Die   Kriegsjahre   des   2. Weltkriegs   waren   auch   für   die   Feuerwehrmänner besonders    schwierig.    Da    die    jüngeren    Männer einrücken     mussten,     wurde     auf     die     älteren Jahrgänge     zurückgegriffen.     Die     Löscharbeiten waren   damals   schwierig,   weil   erst   am   5.   Mai   1944 eine   Motorspritze   Marke   Brüner   vorhanden   war, welche   leihweise   von   der   Kreisleitung   Erding   zur Verfügung   gestellt   wurde   und   deren   Handhabung erst     geübt     werden     musste.     Bis     zu     diesem Zeitpunkt    war    immer    noch    der    handbetriebene Pumpenwagen   im   Einsatz.   Die   Jahre   ´44   und   ´45 berichten   von   Tieffliegern   und   Brandbomben.   Das Kriegsende   kam   für   die   Langengeislinger   am   1. Mai     1945,     mit     dem     Einzug     amerikanischer Truppen   ins   Dorf.   1948   Im   Jahre   1948   feierte   die Feuerwehr    wieder    eine    Fahnenweihe.    Das    Fest fand      an      einem      Sonntag      statt.      Tags      war Glockenweihe      für      zwei      Glocken      der      St. Martinskirche.   Dies   war   das   erste   größere   Fest, eine    Woche    nach    der    Währungsreform.    Da    es beim   Wirt   Fleisch,   Schweinswürst   und   Aufschnitt gab,   war   der   Andrang   sehr   groß.   Noch   dazu   war das    ganze    Wochenende    herrlichstes    Wetter,    so dass   bereits   am   Samstag   soviel   verkauft   wurde, dass   für   die   Fahnenweihe   am   Sonntag   extra   noch ein       Stier       geschlachtet       werden       musste. Patenverein war die Feuerwehr Eitting. 1953:   In   den   Nachkriegsjahren   wurde   im   Mai   1953 ein   3/4   t   Opel   Blitz   Pritschenwagen   angeschafft und    mit    Sitzbänken,    einer    großen    Haspel    und einer    Anhängervorrichtung,    für    die    Motorspritze,      umgebaut.   Im   Juni   1956   wurde   die   Motorspritze durch   eine   andere   der   Marke   Ziegler   ersetzt.   1957 Im     Spätherbst     war     Umzug     aus     dem     alten Feuerwehrhaus       am       Kirchplatz,       bei       der Gemeindewaage,        in        das        neu        erbaute Feuerwehrhaus      an      der      Sempt.      Besondere Anerkennung    und    Lob    wurde    der    Terrasse    zur Sempt,    die    zum    Schlauchwaschen    diente    und dem     Schlauchturm     ausgesprochen.     1964     In diesem       Jahr       wurde       das       erste       richtige Löschfahrzeug,   ein   LF8   der   Marke   Opel   Blitz   mit angebauter Pumpe, angeschafft. 1980:   Das   Jahr   1980   war   gekennzeichnet   durch eine     Serie     von     Bränden,     die     so     manche Gemeinsamkeit   aufwiesen.   Der   erste   Brand   war   in der   Nacht   zum   1.   Mai   um   1   Uhr.   Dabei   brannte der    Pfarrstadl    lichterloh.    Weil    der    alte    Teil    leer stand,   konnte   der   Brand   schnell   gelöscht   werden. Das      Gebäude      erlitt      jedoch      beträchtlichen Schaden.   Am   8.   Juni   brannte   es   erneut,   wiederum um   1   Uhr   Nachts.   Dieses   mal   war   der   Pfanzeltwirt- Stadl   Hinten   und   Vorn   zu   gleicher   Zeit   in   Brand geraten.   Durch   die   Größe   des   Objekts   musste   die ganze   Nacht   hindurch   gelöscht   werden.   Am   26. Juni   um   2   Uhr   Nachts   brannte   es   zum   dritten   mal. Diesmal    brannte    Stroh    in    der    Unterfahrt    des landwirtschaftlichen    Anwesens    Samberger.    Bei allen     drei     Bränden     wurde     von     Brandstiftung ausgegangen.   Der   Brandstifter   wurde   kurze   Zeit später    gefasst.    1981    Ende    des    Jahres    1981 bekam   die   Feuerwehr   ein   neues   Löschfahrzeug, Typbezeichnung „LF 8 verstärkt“. Die   offizielle   Übergabe   erfolgte   am   19.12.81   durch Bürgermeister     Vogt.     Anschließend     folgte     die kirchliche   Segnung   durch   Herrn   Pfarrer   Goldes. Bei     einem     gemeinsamen     Mittagessen     beim Pfanzeltwirt   fand   die   Feierlichkeit   ein   gemütliches Ende. 1984:   In   der   Pfarrkirche   wurde   am   14.   Januar   die neu   renovierte   Fahne   von   1948   geweiht.   Wieder   in einen   ordentlichen   Zustand   wurde   sie   von   einer Fahnenstickerei   in   Koburg   gebracht.   1985   Seit   der Generalversammlung      1985      gibt      es      einen Feuerwehrverein.          Ziel          der          damaligen Vereinsgründung   war,   dass   ausscheidende   Aktive weiterhin    als    passives    Mitglied    der    Feuerwehr verbunden   bleiben   konnten.   1988-1994   Bereits   im November      1988      war      klar,      dass      das      alte Feuerwehrgerätehaus    für    den    Feuerwehrdienst nicht       mehr       tauglich       war.       Der       damalige Kommandant   Eibl   verwies   auf   den   schlechten   und feuchten    Zustand    des    alten    Gerätehauses    mit Standort     an     der     Sempt,     worunter     auch     das Fahrzeug   zu   leiden   hat.   Insbesondere   bemängelte er,    dass    es,        mit    Ausnahme    der    Sempt    keine sanitären Einrichtungen gibt. Die     Einweihungsfeier     war     im     Oktober     1994, gefolgt    von    einem    Tag    der    offenen    Tür    mit Bewirtung.        Eingeladen        war        auch        die Fliegerhorstfeuerwehr,    die    mit    einem    TLF    8000 gekommen   war   und   dieses   vorführte.   Die   Wucht des   Wasserstrahls   war   dabei   so   hart,   dass   es   bei geparkten   Auto   die   Frontscheibe   eindrückte.   1996 Das      Jahr      war      geprägt      vom      120jährigen Gründungsfest    mit    Fahnenweihe.    Im    Mai    war Patenbitten    bei    den    Kameraden    aus    Erding    im Unteroffiziersheim.    Am    1.    Juni    wurde    dann    das Zelt        aufgestellt.        Von        den        Jetzendorfer Hinterhofmusikanten      bis      Nirwana      war      alles geboten   und   das   Wetter   war   fast   schon   zu   schön. Vom Mittwoch bis Sonntag wurde gefeiert. Der   Festgottesdienst   mit   Weihe   der   neuen   Fahne fand   am   Sportplatz   statt.   Anschließend   war   noch ein    Festumzug    durch    Langengeisling,    bei    dem auch     einige     alte     Feuerwehrgerätschaften     zu bestaunen waren. 2000:   Weihe   des   neuen   Mehrzweckfahrzeugs,   ein MB   Sprinter,   durch   Pater   Joachim.   Das   Fahrzeug soll   vor   allem   Material   zur   Verkehrsabsicherung mitführen    und    dazu    beitragen,    dass    keiner    der Feuerwehrmänner   mit   seinem   Privatfahrzeug   zur Einsatzstelle fahren muss. 2001:     Im     kleinen     Kreis     wird     das     125jährige Gründungsfest   begangen.   Ab   18.00   Uhr   hagelt   es so    stark,    dass    wir    zum    Kellerauspumpen    im Erdinger   Stadtgebiet   alarmiert   wurden.   14   Mann rückten   aus,   während   der   Rest   der   Mannschaft sich     weiter     um     die     Verpflegung     des     vollen Feuerwehrhauses   kümmerte.   Im   Oktober   beginnt in   Langengeisling   die   Einführung   der   Funkwecker mit   zehn   Geräten.   2002   Mit   sieben   Mann   unserer Wehr   im   Mehrzweckfahrzeug   ging   es   im   Konvoi nach     Dessau     zur     Hochwasserbekämpfung.     In Dessau    angekommen    wurde    Quartier    in    einer Schule   bezogen.   Erst   am   zweiten   Tag   wurden   wir eingesetzt   zur   Dammverstärkung.   Als   der   Damm in   Dessau   andernorts   brach   fuhren   wir   weiter   zum nächsten   Ort   um   zu   helfen,   bevor   es   wieder   nach Hause   ging.   2003   Durch   einen   tragischen   Unfall verlieren    wir    unseren    aktiven    Kollegen    Stephan Greul,        der        auf        dem        Einsatzweg        zur Nachalarmierungsstelle   tödlich   verunglückte.   2005 Ein   Defibrillator   wird   angeschafft,   vor   allem   zum Eigenschutz,     aber     auch     für     Notfälle     die     im Umkreis   um   das   Feuerwehrhaus   statt   finden   ist der   Einsatz   denkbar.   Dadurch   werden,   zusätzlich zu       den       Erste       Hilfe       Kursen,       jährliche Defibrillatorschulungen   nötig.   2006   Am   jährlichen Florianstag     wurde     der     neue     Geräteanhänger übergeben.     Nach     der     Segnung     durch     Herrn Hartmann      war      zum      Weißwurstfrühschoppen eingeladen. 2009:    Am    15.    Mai    war    Übergabe    des    neuen Feuerwehrfahrzeugs    HLF    20-16    mit    Mercedes Fahrgestell     und     Aufbau     der     Firma     Lentner, wodurch    nun    auch    Langengeisling    erstmals    ein wasserführendes    Fahrzeug    hat.    Die    Ausrüstung ist     so     umfangreich,     dass     man     mit     diesem Fahrzeug    für    jegliche    Art    von    Einsatz,    sowohl Brände     als     auch     THL,     gerüstet     ist.     Die     im Fahrzeug      befindlichen      Gerätschaften      ziehen umfangreiche         Schulungsmaßnahmen         und Übungen der Mannschaft nach sich. Im   Oktober   wird   zum   ersten   mal   in   Langengeisling die   Ausbildung   zum   Truppmann   Teil   II   mit   Erfolg durchgeführt.        Ziel        dabei        ist        es        die Grundausbildung   vom   Truppmann   Teil   I   und   Teil   II bis      zum      Truppführer      komplett      vor      Ort      in Zusammenarbeit   der   drei   Feuerwehren   der   Stadt, Altenerding,        Erding        und        Langengeisling absolvieren zu können. 2010:    Mitte    Februar    ging    es    für    die    Geislinger Feuerwehrlehr     erstmals     zum     Skifahren     nach Alpach.   Der   Bus   war   mit   ca.   45   Leuten   gut   voll, das     Skigebiet     war     für     Anfänger     wie     Könner bestens    geeignet.    Ein    besonderes    und    heut    zu Tage   seltenes   Fest   durfte   unsere   Feuerwehr   am 27.06.2010   mitgestalten   und   mitfeiern,   als   unser aktives    Mitglied    Richard    Greul    im    Dorf    seine Primiz feierte. Ein   sehr   gelungenes   Fest,   das   gesamte   Dorf   war geschmückt,   die   Primizbögen   am   Zeltplatz   beim Reißer,     in     Eichenkofen     zur     Kirche     und     am Festgottesdienstplatz      auf      der      Pfanzeltwiese, zwischen     Kindergarten     und     neuem     Friedhof, waren     beeindruckend.     Endlich     war     schönstes Wetter,   nachdem   es   beim   Zeltaufstellen   und   beim Weinfest    so    stark    und    langanhaltend    geregnet hatte,   dass   der   Parkplatz   in   der   Wiese   nicht   mehr benutzbar    war.    Die    Feuerwehr    übernahm    unter anderem   die   Tätigkeiten   zur   Verkehrsleitung   und Parkplatzdienst     und     war     natürlich     mit     einer Fahnenabordnung   am   Festtag   vertreten.   2011   Da viele   das   Leistungsabzeichen   für   die   Gruppe   im Löscheinsatz      bereits      bis      zur      letzten      Stufe absolviert      haben,      wird      im      Juni      die      erste Leistungsprüfung   für   Hilfeleistung   abgelegt,   an   der drei   Gruppen   teilnehmen.   Anschließend   fand   das Aktivenfest statt. Das        Jahr        2013:        war        geprägt        vom Hochwassereinsatz   am   Fehlbach   (Saubach).   Die Häuser   an   der   Erdingerstraße   und   Fehlbachstraße waren     stark     betroffen,     vielen     lief     der     Keller komplett    voll.    Ab    Sonntag    2.6.    17.00    Uhr    war Dauereinsatz    bis    zum    Dienstag.    Am    Mittwoch wurde    aufgeräumt    und    alles    wieder    einsatzklar gemachen. 2014:     wurde     federführend     von     unserem     2. Kommandanten   Mesz   in   Zusammenarbeit   mit   der Firma    Huber    aus    Erding    ein    Prototyp    für    eine automatisierte      Sandsackfüllanlage      in      Angriff genommen und umgesetzt. Aktuell    wird    über    einen    Erweiterungsbau    des Feuerwehrhauses         nachgedacht,         da         die Platzverhältnisse   nicht   mehr   den   Anforderungen der UVV entsprechen.